Die Geschichte von 1889 - 1952

Die Karosseriewerke Joseph Hebmüller Söhne wurden 1889 von Joseph Hebmüller in Wuppertal-Barmen als Stellmacherei und Wagenbaubetrieb gegründet. Das Programm umfasste Pferdekutschen und Pferdewagen. Doch schon ab etwa 1920 begannen die vier Söhne von Joseph Hebmüller mit dem Bau von Karosserien für das beginnende Zeitalter der Automobile…

Nach dem Tod des Firmengründers im Jahre 1919 nannte sich die aufstrebende Firma Karosseriewerk Joseph Hebmüller Söhne. Diese Jahre schienen sehr erfolgreich gewesen zu sein, denn schon 1924 hatte sich die Belegschaft auf 40 Mitarbeiter verdoppelt. Das Stammwerk in Barmen wurde zu klein und man nutzte eine günstige Gelegenheit, um in Wülfrath ein Werksgelände zu kaufen.

In den zwanziger Jahren entstanden bei Hebmüller auf angelieferten Chassis automobile Schätze als hochwertige Einzelstücke oder in Kleinserie. Zu Beginn der dreißiger Jahre erhielt Karosserie Hebmüller Söhne die ersten großen Werksaufträge. Als Folge etablierte man sich als einer der wichtigen deutschen Karosseriehersteller.

Die separaten Fahrgestelle machten es möglich, dass Großserienhersteller wie Ford oder Opel ihre Modelle in verschiedenen Karosserieversionen anbieten konnten: als zwei- oder viertürige Limousine, als zwei- oder viersitziges Cabriolet, als Pullman-Limousine oder als offener Sportwagen. Da aber kein Hersteller die vielen verschiedenen Karosserietypen selbst fertigen konnte, vergab man Aufträge an Spezialisten.

Wer heute von einem Hebmüller-Cabrio spricht, denkt meist an den zweisitzigen Käfer-Abkömmling, von dem in den Jahren 1949 und 1950 insgesamt 675 Stück in Wülfrath entstanden sind. Innerhalb kürzester Zeit erfolgte zwischen Sommer 1948 und Frühjahr 1949 die Entwicklung zur Serienreife, ebenso wurden die umfangreichen Prüfungen durch das VW-Werk bestanden. Bereits im Frühjahr 1949 war das „Hebmüller-Cabrio“ der gefeierte Star auf dem Genfer Automobilsalon.

Es war ein sonniger Samstagvormittag im Juli 1949, als im Wülfrather Werk ein Brand im Bereich der Lackiererei ausbrach, der sich mit rasender Schnelligkeit über den ganzen Betrieb verbreitete. Der Verlust war immens, große Teile des Werkes wurden komplett zerstört.

Der Wiederaufbau wurde schnell begonnen und zur vollständigen Modernisierung der Anlagen genutzt. Eine neue Halle zur Montage der VW-Cabriolets entstand innerhalb von nur sechs Wochen. Doch trotz voller Auftragsbücher erholten sich die Karosseriewerke Joseph Hebmüller Söhne nicht mehr. 1952 musste der alteingesessene Betrieb für immer schließen.

Die Geschichte von 1889 - 1952

Die Karosseriewerke Joseph Hebmüller Söhne wurden 1889 von Joseph Hebmüller d.Ä. in Wuppertal-Barmen als Stellmacherei und Wagenbaubetrieb gegründet. Das Programm umfasste Pferdekutschen und Pferdewagen, die bei Bauern, Bäckern und Metzgern in der Umgebung großen Anklang fanden. Doch schon ab etwa 1920 ging das Pferdekutschen-Zeitalter bei Hebmüller unwiderruflich zu Ende: die vier Söhne von Joseph Hebmüller, Joseph d.J., Emil, Paul und Erich, begannen nach eigenen Entwürfen mit dem Bau von Karosserien für das beginnende Zeitalter der Automobile.

Der erste Betrieb in Barmen, Allee 221

Gründung 1889

Die Karosseriewerke Joseph Hebmüller Söhne wurden 1889 von Joseph Hebmüller d.Ä. in Wuppertal-Barmen als Stellmacherei und Wagenbaubetrieb gegründet.

Das Programm

Das Programm umfasste Pferdekutschen und Pferdewagen, die bei Bauern, Bäckern und Metzgern in der Umgebung großen Anklang fanden.

Ende des Pferdekutschen-Zeitalters um 1920

Die vier Söhne von Joseph Hebmüller, Joseph d.J., Emil, Paul und Erich, begannen nach eigenen Entwürfen mit dem Bau von Karosserien.

Joseph Hebmüller mit Sohn Erich

Das älteste existierende Foto einer Hebmüller-Karosserie. Ein umgebauter Brennabor, am Steuer Joseph Hebmüller, dahinter sein Sohn Erich.

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